Arthrose Fingerendgelenk -
Heberden-Arthrose
Heberden-Arthrose (Arthrose in Fingerendgelenken)
Die Heberden-Arthrose ist eine degenerative Erkrankung der Fingerendgelenke, die durch Knorpelabbau, Schmerzen, Schwellungen und knöcherne Wucherungen (Heberden-Knoten) gekennzeichnet ist, meist Frauen nach dem 50igsten Lebensjahr betrifft. Ursachen der Arthrose in Fingerendgelenken sind oft genetische Faktoren, hormonelle Veränderungen und Überlastung. Behandelt wird konservativ mit Schmerzsalben, Physiotherapie, Wärme/Kälte sowie entzündungshemmenden Mitteln, bei starken Beschwerden können Operationen notwendig sein.
Was ist Heberden-Arthrose?
- Definition: Verschleiß der kleinen Endgelenke (distale Interphalangealgelenke, DIP) der Finger.
- Symptome: Schmerzen, Steifigkeit, Schwellung, Bildung harter Knoten (Heberden-Knoten) und sichtbare Verformungen der Finger.
- Häufigkeit: Betrifft vor allem Frauen nach der Menopause, aber auch Männer; oft familiär gehäuft.
Ursachen
- Genetische Veranlagung: Erblich bedingte Faktoren spielen eine große Rolle.
- Hormonelle Einflüsse: Hormonelle Veränderungen, besonders in den Wechseljahren.
- Überlastung: Berufs- oder sportbedingte Überbeanspruchung der Finger.
Behandlungsmöglichkeiten
- Konservativ:
- Physio- und Ergotherapie: Übungen zur Erhaltung der Beweglichkeit.
- Schmerztherapie: Salben, Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol).
- Wärme-/Kälteanwendungen: Zur Linderung der Beschwerden.
- Enzympräparate: Unterstützend bei Entzündungen.
- Injektionen: Kortison direkt ins Gelenk kann Schmerzen lindern.
- Operativ (wenn die konservative Behandlung nicht hilft):
- Arthrodese: Versteifung des Endgelenks, um Schmerzfreiheit zu erreichen. Erstaunlicherweise ist die Handfunktion nach der durchgeführten Endgelenks-Arthrodese kaum beeinträchtigt, der große Gewinn ist die Schmerzfreiheit des betroffenen Fingers.
